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Land & Leute

Bei einer Reise nach Bali lernt man als Besucher sehr schnell die große Offenheit zu schätzen, mit der einem die Inselbewohner begegnen. Während dies in den massentouristischen Zentren ein Stück weit Verkaufsstrategie sein mag, ist es in den dörflichen Regionen außerhalb der großen Städte die ganz authentische Mentalität der Menschen. Es lohnt sich deshalb, Bali einmal abseits der touristischen Pfade zu erkunden. Dort trifft man als Reisender Dorfgemeinschaften und Familien, die nach dem Motto „Leben und leben lassen“ seit Jahrhunderten auf sehr entspannte Weise miteinander und mit Auswärtigen umgehen.


Organisation in Dorfgemeinschaften

Die Familie und im direkten Anschluss daran die Dorfgemeinschaft ist es auch, was für Balinesen den größten Stellenwert besitzt. Gleichzeitig werden Fremde in diesen Gemeinschaften offen aufgenommen. Allgegenwärtig sind in balinesischen Haushalten und Dörfern die Tempel als Ausdruck religiöser Verehrung. Nicht umsonst trägt Bali schließlich den Beinamen „Insel der 1000 Tempel“. Auch in diesem Zusammenhang sind die Menschen in Bali jedoch sehr entspannt – sie werden zwar offiziell als dem Islam zugehörig gewertet, leben zu großen Teilen jedoch einen Mix aus verschiedenen Religionsansätzen, in deren Mittelpunkt die Verehrung der Natur steht. Deshalb spielt sowohl Buddhismus wie auch Hinduismus in der balinesischen Tradition eine wichtige Rolle – und gehört für die meisten Familien zum täglichen Leben einfach dazu. Die offizielle Bezeichnung der balinesischen Religion lautet Agama Hindu Dharma.


Entspannte Religiosität

Das traditionelle Leben in Bali ist geprägt von Zeremonien, die in Haus- oder Dorftempeln abgehalten werden. An diesen Zeremonien lassen die Balinesen auch Besucher gern teilhaben. Und natürlich finden religiöse Motive sich auch sehr stark in den Arbeiten des balinesischen Kunsthandwerks wieder: Von Buddha-Statuen über Büsten der Göttin Dewi und Tempelwächter-Skulpturen bis hin zu Reliefs, die zur Verehrung der Kräfte der Natur gestaltet werden, sorgen religiöse Bezüge für die wichtigsten Designs in balinesischen Kunstgegenständen.

Die Religion bildet auch die Grundlage für das Zusammenleben in den Dorfgemeinschaften und den Aufbau eines Dorfes. Denn im Mittelpunkt dessen stehen die Tempel, um die herum sich die restlichen Gebäude gruppieren. Die Wege und Straßen eines balinesischen Dorfes sind dabei meist nach dem Kaja-Kelod-Prinzip ausgerichtet: Sie führen in einer Linie vom Berg zum Meer. Der Eingang eines Hauses befindet sich in der Regel an der dem Meer zugewandten Seite des Gebäudes und wird traditionell gekennzeichnet durch ein großes, aufwendig verziertes Tor. Dabei gilt: Je aufwendiger das Tor gestaltet ist, desto höher ist der Status der Hausbesitzer in der Gesellschaft.

Im allgemeinen Umgang jedoch sind die Menschen in Bali erfreulich bodenständig, also kaum von Besitzstreben und Wettbewerbsdenken geprägt. Auch das macht den Besuch in einem balinesischen Dorf so entspannt.

Impressionen

Alle Sale Artikel von Wuona
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